
Bei Katastrophen ist die Koordinierung der Logistik für die Hilfe vor Ort nicht immer eine machbare Aufgabe. Die Kommunikation ist oft beeinträchtigt, was eine effektive Verständigung mit den Hilfsteams nahezu unmöglich macht. Mit Hilfe der Kommunikationstechnologien ändert sich die Art der Notfall- und Katastrophenhilfe, und insbesondere die Videokommunikation spielt dabei eine immer wichtigere Rolle.
Zu Beginn dieses Winters erlebte Chennai, eine Stadt im Osten Indiens, rekordverdächtige Regenfälle und wurde von den schlimmsten Überschwemmungen der letzten 100 Jahre heimgesucht. Chennai stand fast unter Wasser. Die Bevölkerung hatte nur begrenzten Zugang zur Grundversorgung wie Milch, Wasser und Gemüse. Abgesehen von der Grundversorgung waren auch die Treibstoffversorgung und der Reiseverkehr stark beeinträchtigt, so dass es für die Hilfsorganisationen schwierig war, eine angemessene medizinische Versorgung zu gewährleisten.

Katastrophenhilfe-Camp in Chennai mit Vidyo-gestützter Telemedizin
Um Opfern zu helfen, die keine Möglichkeit haben, zu verreisen, und die ärztliche Hilfe benötigen, hat Vidyo CURA Zugang zu Videokonferenzen verschafft, mit denen die Ärzte ihre Dienste aus der Ferne anbieten können. Mit der patentierten Technologie von Vidyo konnten die Ärzte trotz schwankender Internetverbindungen und geringer Bandbreite interaktive Termine in HD-Qualität durchführen. Im Laufe eines Monats konnten mehr als 100 gestrandete Flutopfer mit Ärzten und Krankenschwestern sprechen, um die dringend benötigte Behandlung zu erhalten.

Arzt bei der Beratung von Opfern in einem Katastrophenhilfslager in Chennai
Die Möglichkeit, Videokommunikation für die Katastrophenhilfe einzusetzen, kann wirklich transformativ sein. Wir wünschen der Gemeinde Chennai eine rasche Genesung.
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